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Alle Meldungen 2010
Dienstag, 27. Juli 2010
»unterwegs« 16/2010
Dienstag, 27. Juli 2010
Die Zukunft der EmK im Blick
Mittwoch, 21. Juli 2010
Sitzwachenangebot in Martha-Maria Nürnberg
Dienstag, 20. Juli 2010
Jepsen setzte sich immer für Schwache und Ausgegrenzte ein
Donnerstag, 15. Juli 2010
»unterwegs« 15/2010
Mittwoch, 7. Juli 2010
Der Weg zum Glauben
Dienstag, 6. Juli 2010
Routine auf hohem Niveau
Montag, 5. Juli 2010
»unterwegs« 14/2010
Donnerstag, 1. Juli 2010
Bischöfin Wenner: Wulff sollte die Sehnsucht nach Veränderung aufgreifen
Mittwoch, 30. Juni 2010
Neues von der Weltmission - Infomail 133
Montag, 28. Juni 2010
EmK-Jugend der Welt trifft sich in Berlin
Donnerstag, 24. Juni 2010
Zwei Neuerscheinungen auf dem Markt
Montag, 21. Juni 2010
Evangelisch-methodistische Kirche diskutiert ihre Strategie bis 2018
Montag, 21. Juni 2010
»unterwegs« 13/2010
Freitag, 18. Juni 2010
EmK in Sammelband zu »Sterbehilfe« vertreten
Passionszeit
Im Rhythmus des Kirchenjahres sind die sieben Wochen vor Ostern eine Fasten- und Bußzeit.
Viele Menschen gestalten die Passionszeit als »Sieben Wochen ohne ...«. Sie üben Verzicht auf Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten oder auf üppiges Essen. Etliche setzen das gesparte Geld ein, um Gutes zu tun. Fasten und Verzicht sollen helfen, aus der Zerstreuung herauszukommen und zum Wesentlichen zu finden. Herz, Sinne und Hände werden frei für Neues.
Viele Christen nutzen die Passionszeit, um mehr Zeit als sonst für Bibellesen, Gebet und Gemeinschaft einzusetzen. Sie gestalten die Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern als »Sieben Wochen mit Gott«. Etliche methodistische Gemeinden verabreden sich in diesem Jahr, über das Buch von Bischof Robert Schnase »Fruchtbare Gemeinden und was sie auszeichnet« zu sprechen. Andere lesen den Bischofsbrief »Gottes erneuerte Schöpfung - ein Aufruf zum Hoffen und Handeln« und prüfen, wie sie verantwortlich mit den Ressourcen auf Gottes Erde umgehen.
Oder sie schaffen Orte, in denen man zur Ruhe kommen kann, um im »Jahr der Stille« mit Gott zu reden und auf ihn hören. Indem wir Verzicht üben, einen einfacheren Lebensstil praktizieren und mehr Zeit für Gott reservieren, wollen wir tiefer verstehen, was Christi Weg ans Kreuz mit unseren Lebenswegen zu tun hat und wie wir den persönlichen Glauben und das Gemeindeleben Christus gemäß gestalten können.
Jesus ging den Weg der Liebe bis zum bitteren Ende. Gott sei Dank wurde sein Tod am Kreuz zu d e m neuen Anfang für alle, die sich Christus anvertrauen. Die Passionszeit wird zur erfüllten Zeit, wenn wir Gewohntes durchbrechen und Raum schaffen, damit Gott Neues wirken kann.
Bischöfin Rosemarie Wenner

